East London, Expat
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Wenn eine einen Umzug tut…Gereist wird bald wieder.

With a little help from my friends!

Ganz supertoll und immer gut gebrauchen kann man: Einen Blog neu zu starten und dann ungefähr zeitgleich umzuziehen. Einen vier-Personen-and-a-naughty-dog-Haushalt. In Südafrika. Und dann direkt einfach mal krank werden, mittendrin. Just days before der Welt allerbeste Schwiegermutter ein Mal in vielen Jahren zu Besuch nach East London kommt. Kann ich.

Nixdestoweniger, wir tun es: We are moving! With a little help from our friends. Ich habe weder Judith noch Conny beim Kartons organisieren noch Nita und Bernhard beim Zeug tragen abgelichtet. Hier jetzt ein dickes Danke an die spontanen Helfer und auch an die, die einfach angeboten haben zu helfen, obwohl man sich kaum kennt. Das fühlt sich echt guuut an!

In Ermangelung von Umzugshelferfotos gibt es jetzt dieses Foto von Mother’s Litle Helpern. Nehmt ihr nicht persönlich, ne?

Mothers little helper, die Homegrown Edition

Kleiner Tipp, ganz umsonst und für Eltern und solche die es werden wollen: Es lohnt sich die Kids 10 bis 15 Jahre groß zu füttern. Eines Tages zahlt sich das dann aus. Right now they are doing a really good job! Wenn man sie nach mehrstündigem Wecken erst mal aus ihrem Bett gekriegt hat, dann ziehen sie es auch fleißig um. Man hört ein paar Mal: Aber wir haben doch Ferien! Wenn sie dann erst mal in der Senkrechten sind geht es schon irgendwie. Oft sogar mit guter Laune. Ich staune.

Der Mann auch. Vielleicht sollten wir öfters umziehen, das übt.

Nach gut zwei Jahren sagen wir: Adieu!

Zum Glück nicht zu Südafrika sondern nur zu unserer hotelähnlichen 6-Raum-Villa, einem gefühlten Schloss in dem wir jeder eine eigene Dusche und ein eigenes Klo zur Verfügung hatten (Frag nicht. Südafrika ist so. Entweder von allem zu wenig oder von allem zu viel). Adieu zu einem Haus in dem meine Sportuhr am Vormittag manchmal 5 km angezeigt hat, die ich allesamt indoors gelaufen bin. Einem Zuhause, das neben den 6 Räumen noch ein großes Wohnzimmer, ein Mega Esszimmer und einen Pool hat. Der wiederum umgeben von tropischen Pflanzen ist, in dem die faszinierendsten Vögel leben. Habe ich die Veranda mit Meerblick erwähnt und dass das Ganze nur 5 Gehminuten vom Strand entfernt ist? Hmmm, das ist jetzt vorbei. Zukünftig muss ich 5 Minuten Autofahrt hinter mich kriegen um an einen unserer  Strände hier zu gelangen. Ja, ich tu‘ mir auch total leid. Und ja: Ich freue mich richtig dolle auf das Neue. Verrückt genug gibt mir die Quadratisch-Praktisch-Gut-3-Raum-Wohnung in die wir gerade ziehen jetzt schon mehr das Gefühl zuhause zu sein als unsere Wundervilla.

Wenn ihr East Londoner Poolbesitzer mich nur bitte im Sommer kräftig oft einladet, dann wird bestimmt alles gut. Poolsharing, please! Ansonsten bleibt mir ja auch das Meer, das hat zum Glück täglich geöffnet.

Gleiches gilt für meine Deutsche Expat Bibliothek!

Jedenfalls im Moment noch. Sie sieht in unserem Blue Bend Haus einem ungewissen Schicksal entgegen. Gefüllt mit Krimiliteratur, ein paar Kinderbüchern, Romanen die heimgereiste Expats nicht wieder in ihren Koffer packen wollten. Deutschsprachige Bücher die darauf warten ob sie zukünftig gelesen, verschenkt oder verbastelt werden. Wahrscheinlich werde ich sie noch einmal in unsere neue Garage umziehen und euch German Expats noch mal einladen euch abzuholen was immer das Herz begehrt. Der Platz in unserem neuen Haus in Beacon Bay North ist begrenzt und irgendwann werde ich die Garage ganz meinem Auto zur Verfügung stellen wollen.

Deshalb: Lesehunger? Du brauchst eine Ausrede um mich zu besuchen? Here we go: Ich freue mich immer über einen Schnack mit anderen Expats, lichte dir Buchrücken ab damit du weißt was ich hier stehen habe und liefere dir ein Buch umsonst nach Hause. Vorbeikommen darfst du ab sofort, das Liefern gibt es erst wieder im August. Und irgendwann spätstens Ende des Jahres werde ich die Bibliothek wohl auflösen. Anyone who is interested to host all these books? Please call me!

Ich komm dann mal langsam mal wieder runter.

Hoffe ich. Das fängt im Moment damit an, das ich versuche möglichst viel gerade zu gehen und zu stehen. Also nicht ganz so viel auf Leitern herum zu turnen oder in Ecken herum zu kriechen. Zeug das man halt so tut wenn man umzieht, das aber mehr Spaß macht wenn man gesund ist. Nur langweilig rumzuliegen, wegen des blöden Infekts, wäre wahrscheinlich auch total gesund. Ist aber zur Zeit keine Option.

Du merkst schon: Dieser Blogbeitrag hat von mir höchstpersönlich die Freigabe bekommen useless, total nutzlos zu sein. Statt Fotos vom Meer, statt hochkarätiger Tourismusinfo zu Südafrika, hoffe ich irgendwem Freude mit verwackelten Umzugsbildern zu machen die mit dramatischen Fotofilter überzogen sind. Wir ziehen um. Ich bin krank. Jetzt ist die Zeit um schlechte, schnell geschossene Fotos durch einen brutalen Farbeffekt zu pimpen. Kann ich.

Ich habe mir aber fest vorgenommen bald was zu Cape Town, Kapstadt, dieser wunderbaren Stadt mit dem noch wunderbareren Mountain darin zu schreiben. Ich war so oft da und hoffe das ich Gelegenheit habe noch viel öfter hin zu fahren. And so should you.

Deshalb suche ich dir jetzt, weil du so lange durchgehalten und mitgelesen hast, noch einen Cape Town Schnappschuss raus. Von einer Sreet Art Walking Tour durch Woodstock. Ich finde den hast du dir ehrlich verdient!

Bis bald auf diesem Kanal, beste Grüße aus einem der schönsten Länder der Welt von Kathrin

 

 

 

 

 

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