East London, Genuss
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Tag 23 von 42 – Montag Morgen Mama

Nach einem klasse Wochenende mit dem Töchterchen in Port Elizabeth ist der Montag nicht mein Freund. Aus: „Mama, wo sind meine Schule.“, „Boah, ich bin soooo müde!“, „Oh nein, wir haben vergessen das Pausenbrot zu machen“ und „Verdammt, wo sind denn jetzt die Autoschlüssel?“ wird: „Ach du Scheiße, wie spät ist das denn jetzt?“ Klassiker, kenn‘ ich schon. Solche Montage verpassen mir mindestens zwei D-Merrits vom Töchterchen, so ne‘ Art Strafpunkte, denn fluchen ist ja hierzulande so garnicht erlaubt. Aber es hilft nix: Je besser das Wochenende war, desto katastrophaler ist der Montagmorgen, alte Partyregel.

Nachdem das Mamataxi die Kids an der Schule abgeladen hat, ist die Taxifahrerin dann erst Mal hungrig und müde an den Strand nach Nahoon gefahren. Der Hund muss ja auch mal anständig raus, habe ich mir gedacht. Danke Hund! Weil, ich muss ja wegen dir an den Strand, ich hab‘ ja überhaupt gar keine Wahl, gell!

Und danke Beach Break Café! Dein Kaffee ist ein Lifesaver. Ich bin gerade noch koffeinsüchtiger als sonst, aber das ich dreimal hintereinander Kaffee zu dünnlich finde, das ist mir bislang nur dieses Wochenende in Port Elizabeth passiert. Nachdem man mir dann jeweils einen zweiten Espresso in meine Tasse gekippt hat, war ich alle drei Male immer noch nicht zufrieden mit dem Aroma, dem Geschmack. Ich dachte ich bin vielleicht irgendwie kaputt oder so, Geschmacksnerven, whatever. Ist aber nicht so. Heute Morgen habe ich ein Mal meckerfrei an meinem Beach Break Capuccino genippt und wusste: Alles wird gut. Wenn der Montag mit so einem tollen Kaffee anfängt, dann kriege ich den Rest der Woche auch noch hin. Und kaputt bin ich auch nicht, ich brauche nur anständigen Kaffee, dann löppt dat bei mir.

An der Müllvermeidung meines heute-frühstücke-ich-mal-spontan-am-Strand-Muffins arbeite ich noch, aber heute Morgen hat erst Mal der Hunger gesiegt. Vielleicht pack‘ ich mir einfach ein paar Plastikteller dauerhaft in’s Auto, nur für den Fall das ich noch Mal irgendwann gezwungen! bin am Strand zu frühstücken. Ich Arme.

You guys at the Beach Break Café in East London, Nahoon, let me thank you: You where my today’s lifesaver! An excellent Capuccino, a Breakfast-To-Go and quite some smiles. Love it!

Hier ist das Café auf Facebook zu finden…oder einfach in Nahoon die Beach Road gaaaanz runter fahren bis zum Parkplatz, den kann man nicht verfehlen. Enjoy!

 

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. Während Du „urlaubst“ und ein morgendliches fast kalorienfreies Frühstück genießt, was macht denn eigentlich mein Schwiegersohn? Hat er schon nen zusagenden Job gefunden?

    LG Vadder Hannes

    • Kathrin sagt

      Hey du, leider beschränkt sich mein Urlaub gerade auf diese morgendliche halbe Stunde: Dem Uli ist ein Job versprochen, das Visum steht, wir warten auf den Vertrag. Der steht aber schon so lange aus, das wir nicht sicher sein können, ob der bis Ende September wirklich verfügbar ist, die Mühlen mahlen langsam hier. Ende September ist dann die harte Deadline um unsere Privatschule zu kündigen, sonst müssen wir die bis Ende März weiterzahlen, egal ob der Job klappt oder nicht, das Risiko gehen wir nach mehrmonatiger Arbeitslosigkeit nicht auch noch ein.
      Ansonsten bewirbt er sich fleißig in Deutschland, da sieht es ganz gut aus. Ausgeschlossen ist es hier auch nicht…aber ob es wirklich was wird, das wird der September zeigen. Mit Milan, der in gut einem Jahr die 11. Klasse fertig hat, würden wir ungern jetzt nach D gehen. Aber watt mutt datt mutt, ne!

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