East London, Expat
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Tag 41.1 von 42 – Expatstatus: Es bleibt kompliziert

Aber die Tatsache das wir familiäre Unterstützung haben macht es viel einfacher. Deshalb können wir es uns erlauben, die Zeit des should-we-stay-or-should-we-go-now noch ein ganz klein wenig zu strecken. Treffen heute noch keine Entscheidung, wo wir im Dezember leben.

Einer der Gründe: Nach dem Platzen des ersten versprochenen Jobs für den Mann steht immer noch eine zweite Joboption im Raum. Schaun wir mal. Dann sehen wir schon.

Der Mann und ich, wir bewerben uns währenddessen beide auf Stellen in Deutschland. Ich zurzeit nur in Bremen, er deutschlandweit. Gleichzeitig halten wir, ein wenig uninspiriert, Ausschau nach einer Gastfamilie, bei der der 16 jährige Sohn von Januar bis November 2018 sein Abiturjahr in East London am Merrifield College verbringen kann. So ganz gerne geben wir den Sohn gar nicht her. Aber er findet das unproblematisch, da will man ja nicht helikoptern.

Überhaupt haben wir beschlossen, dass wir jetzt aufhören, uns so schrecklich viele Sorgen um alles zu machen. Der Mann und ich, wir haben uns die Freiheit gegeben, dass wir ab sofort jederzeit entscheiden dürfen nach Deutschland zu gehen. Wer die Unklarheit nicht mehr will, nicht mehr kann, der sagt zum Anderen: Stop, mir reicht’s. Wir gehen. Auto verkaufen, Verträge kündigen. Und dann ist das so.

So lange das keiner sagt, machen wir es uns noch eine kleine Weile im Dazwischen so gemütlich wie es geht. Weil, das ewige Gedenke und Gegrübele und Sorgen machen, das ist alles Quatsch. Es wird schon alles irgendwie gut werden, egal wo wir leben. Alle vier haben wir das beschlossen, das ist klasse. Und deshalb jetzt: Stop. Wochenende. Ferien. Und in einer Woche bin ich dann zurück auf diesem Kanal. Bis dahin: herzliche Grüße aus East London!

 

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