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Tag 7/32 von #IAmGrateful: Dankbar für alle Mutmacher und Brückenbauer

Davon gab es diese Woche wirklich viele, Mutmacher für Gegenwart und Zukunft, Brückenbauer von East London nach Bremen. Hier sind ein paar davon:

Der Göttergatte, der aus der Ferne hilft, die Kids gut durch die letzten südafrikanischen Exams zu bringen und gleichzeitig für uns alle in Deutschland Haus- und Schulfragen angeht, Flüge bucht und Containerfragen klar macht. Und hoffentlich Holz organisiert, für unseren Ofen. #NeedToSurvive #Winter #Wink #Zaunpfahl 😉

Petra, die mir blaue-Himmel-Fotos aus Bremen schickt. So eine Art Beweisfotos, die helfen, mich daran zu erinnern, dass es den Himmel in Bremen ja auch gibt 🙂

Agnes, eine mir fast unbekannte, aber äußerst beeindruckende Frau, weil: Sie hat mir letztes Jahr in Johannesburg auf dem Flughafen spontan ihr Kleid geschenkt (glaubt uns kein Mensch, Agnes!) und mir jetzt in einem Blogkommentar Herrmann Hesses Stufen geschickt:

“ …und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt, und der uns hilft zu leben …“

Veronika, die auch jetzt aus East London zurück nach Deutschland geht. Und die findet, dass selbst, wenn man in das gleiche Haus in der gleichen Stadt zurückkehrt, das nächste Abenteuer beginnt. Weil man sich verändert hat und weil man das veränderte Ich mitnimmt auf die nächste Reise, egal wo es hingeht: Man wird das Alte mit neuen Augen sehen.

Passend dazu habe ich gestern bei Instagram diesen Post von Meruschka alias @mzanzigirl gefunden. Das ist eine junge, südafrikanische Bloggerin, die den Reiseblog schreibt, den ich gerne geschrieben hätte,  nee, den ich in Zukunft schreiben werde, warte mal, ich muss wohl erst noch klären, was ich hier will.

Was ich schon weiß: Dass ich Meruschkas Blog wärmstens empfehlen kann!

 

„Wenn du reist, um zu suchen, und dann nach Hause kommst, um dich genau dort zu finden.“ Chimamanda Ngozi Adichie

Ich bin gespannt, was ich in Bremen finde. Im besseren Fall haben mich 2,5 Jahre Südafrika abenteuerlustiger, optimistischer, risiko- und sportfreudiger gemacht. Ausgeruhter und lernwilliger. Haben dazu geführt, dass ich deutlich weniger Dinge besitzen will, und das, was ich habe, mehr genieße – Materielles wie Immaterielles. Dass ich Beziehungen zu Freunden und Familie mehr wertschätze.

Boah, das liest sich ja einwandfrei, ganz tolle Sache das! Aber hey, was bleibt davon, bleibt überhaupt etwas? Oder verschwinden die vermeintlichen Errungenschaften, lösen sich in Nichts auf, so wie einem das zu oft nach einem schönen, entspannten Urlaub geht? Man kommt morgens irre relaxt bei der Arbeit an und mittags schon rennt man in einer Geschwindigkeit durch die Gegend, als sei man nie weg gewesen.

Ich weiß nicht, was mir bleiben wird, but I am about to find out. Heute gibt es erst Mal ein dickes Danke an alle, die mir diese Woche Mut gemacht haben und alle, die mir Brücken zurück nach Bremen bauen. Mich glauben machen, dass alles gut wird, wie es wird. Enjoy!

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