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Tag 6 von 32 von #IAmGrateful: Hundeyoga

Fehlentscheidung Manchmal mache ich Fehler, ziemlich oft sogar, wenn man bedenkt, wie alt und weise ich bin. Heute habe ich so eine Fehlentscheidung getroffen. Ja, ich hätte es besser wissen können. Zum Yoga gehen, in Nahoon am Strand, bei Kayleigh, am Samstag früh um 8, quasi ohne Vorkenntnisse: Super Idee! Den Hund mitnehmen: Nicht so. I blame the dog Angefangen hat alles damit, dass ich am Freitag erst mal eine wirklich gute Entscheidung getroffen habe: Am Samstag Morgen mal wieder zum Parkrun zu gehen. Nur um am Samstag morgen dann zu entscheiden: Nee, doch nicht. Wegen dem Scooperhund, der zwischen der Haustür und mir hin und her rennt, dabei nach glücklichem Hundebaby aussieht, und ruft: „Hell yeah, ich wusste es, du gehst endlich mit mir an den Strand!“ Er macht sowas noch vor meinem ersten Kaffee. Und während ich mich noch wundere, was eigentlich los ist, sehe ich mich schon Strandtücher einpacken anstatt der Laufschuhe. I blame my husband Das ist alles die Schuld des Göttergatten. Falls ihn jemand sieht, da drüben in Europa, richtet ihm …

Tag 3 von 32 von #IAmGrateful: Novemberwetter in East London

November, blau statt grau! Meine optimale Betriebstemperatur liegt irgendwo zwischen über 25 und unter 30 Grad, da ist so ein heißer Novembertag wie heute ein Geschenk. Ich habe keinen Pool und statt einer Klimaanlage nur weit geöffnete Fenster und Türen. Deshalb übe ich mich im Verlangsamen und wässere mich stets und ständig von innen, dann wird das alles fein. Dankbar für das Novemberwetter?! Offensichtlich ja, jedenfalls in East London an der Ostküste Südafrikas 😉 Ich glaube, ich tacker mir die Dankbarkeitschallenge schon mal für den November 2018 in den Kalender, da bin ich dann ja wahrscheinlich in Bremen. Das wird dann bestimmt ein interessanter Vergleich zwischen Deutschland und Südafrika. Hier kommt jetzt erst mal die South Africa Variante, das ist mein 1. November 2017: Es ist heiß, das ist schön: Heute Morgen war ich bei beim Aquatraining im Body Culture in Beacon Bay, meinem absoluten Lieblings-Gym. Später am Tag gibt es eine reelle Chance, dass ich mich mit der Lieblingstochter und den Bodyboards in die Wellen in Bonza Bay oder am Nahoon Beach stürze. Das dürfte ruhig …

Tag 26 von 42 – Hier sein, ganz.

Es ist Herbst in Deutschland, es ist Frühling in Südafrika. Ich hoffe sehr, das nach meinem südafrikanischen Frühling kein deutscher Winter kommt. Aber es kommt, wie es kommt, ich kann es nicht erzwingen, ich habe es nicht in der Hand. Zen scheint mir eine gute Antwort auf diese Situation zu sein. Langsam machen, immer nur eins zurzeit. Angefangenes ganz erledigen, zu Ende bringen. Hier sein, nicht mit den Gedanken in einer wie auch immer gearteten Zukunft. Einfach ist das nicht, ich kriege oft Panik, habe das Gefühl mir rennt die Zeit weg, die ich hier noch brauche. Zeit mit meinen Freunden, Zeit um alleine zu sein, Zeit um zu reisen, Zeit um mehr von Südafrika kennenzulernen, zu verstehen, zu erleben, zu genießen. Dagegen hilft wohl nur: Hier sein, jetzt. Wenn ich mich in meinen Zukunftsgedanken verheddere, dann verliere ich das Jetzt. Und da wäre es wirklich sehr schade drum. Ich habe über Nr. 11 nachgedacht und festgestellt: Mehr Sport ist für mich wirklich necessary um den Kopf wieder freizukriegen, Schwimmen und wandern sind klasse. Mein Körper …

24 von 42 – Kriechen, rutschen, hüpfen for Charity

Das Leben rennt und so are we: Töchterchen und ich waren am Wochenende beim Urban Fun Run in Port Elizabeth, einem Run (und Run ist hier ein wirklich weit gefasster Begriff!), bei dem von den teilnehmenden Läufern im Vorfeld kräftig Geld für ausgesuchte Charities gesammelt wird, bevor gekrochen, gekrabbelt, gehüpft und gerutscht werden darf. Das Ganze ist sehr wasserlastig, bestens geeignet für Kinder in Erwachsenenkörpern und eine wunderbare Möglichkeit eine neue Stadt kennenzulernen. Mein Lieblingshindernis in Port Elizabeth war im letzten Jahr die kleine Brauerei mit Verkostung, dieses Jahr der Tunnel mit dem Eiswasser, durch den man krabbeln musste, danach war ich wach! Ich habe während der diesjährigen Tour viel mit meinem Phone herumexperimentiert und bin noch nicht dazu gekommen nachzusehen, was davon blogbar ist, deshalb gibt es hier ein paar Photos vom Urban Run in Port Elizabeth 2016. Hallo Göttergatte, we miss you! Und der Artikel mit dem Dank an unsere diesjährigen Sponsoren: Kommt auch bald!