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Tag 11 von 42 – Visum, Visum, Trallalalala!

Heute ist mein Happy Day! Ich habe einen Anruf von PostNet Beacon Bay bekommen und durfte des Göttergatten weitgereisten Pass einsehen bevor der (ja, der Pass) wieder auf die Rückreise nach Deutschland geschickt wurde. Darin habe ich gesehen: Ein Visum, ein gültiges Critical Skills Visum für des Göttergatten neuen Job. Wäre das Visum ein Baby man müsste sagen: Es ist so gesund wie es gesünder nicht sein kann. Uffz. One headache less.   Das Warten der letzten Wochen hat sich also gelohnt. Und ein Wartephoto von PostNet poste ich hier nur, weil ich es kann. Ganz vor allem hat Postnet in East London für uns in der letzten Woche einen super Job geleistet: Am 23.8. habe ich dort mit folgendem kleinen Dienstleistungswunsch vorgesprochen: Das sie einen Kurierdienst beauftragen der den Pass meines Mannes in Deutschland abholt und ihn nach Südafrika bringt. Dass dann jemand mit Pass und der genau richtig ausgefüllten Vollmacht nach Port Elizabeth fährt, sich dort angemessen ausweist und bei der zuständigen Behörde, VSF, den Visumsbescheid abholt. Nächster Schritt: Das ich dann hier in …

Tag 9 von 42 – Hinterhofgeknipse

Heute gibt es ein wenig East Londoner Hinterhofgeknipse. Ohne das verräterische Altglas, mit IPhone, Hund und Himmel. Was klein und weiß ist und auf den Photos so aussieht wie der Mond ist der Mond. Nebenan übt meine Tochter ihren Vortrag darüber wie es vor mehr als zwei Jahren für sie war von Deutschland nach Südafrika zu ziehen. Kurzfassung: Härter als gedacht, niemand bereut. Im anderen Zimmer, die Wände sind dünn in unserem Komplex und die Tür zu mir steht offen, lernt der Sohn per Skype Latein mit der Oma in Recklinghausen. Ich höre beide Stimmen. Unser Uli ist unterwegs, aber trotzdem bei uns. Der Hund seufzt permanent. Er findet das eine halbe Stunde Strand am Tag noch viel Platz für Sehnsucht lässt. Ich bin zuhause.              

Tag 6 von 42 – Geburtstag, Geburtstag!

Und was für einer! Dieses Jahr gibt es zu meinem Geburtstag zwar keine Feier, aber Blumen, Gesang, Geschenke und ein Meer von Glückwünschen auf diversen Kanälen. Es ist mir ein Fest! Ganz besonders gefreut habe ich mich über ein Telefonat bei dem mich meine allerliebste Schwiegermama aus Recklinghausen angerufen hat während ich hier in Südafrika am Strand stand. Irgendwie bin ich immer noch so 80er das ich darüber überrascht sein kann…Sowas hat es ja früher alles nicht gegeben, ne?! Außerdem hatte ich in den letzten Wochen so grauenhaft schlechte Whatsapptelefonate, das so ein richtig echtes Überseetelefonat mit super Sprachqualität und super Schwiegermutter und Blick aufs Meer schon etwas extratolles ist! Meistens finde ich das Whatsapp ein arger Störenfried ist mit seinen stets durchrauschenden Nachrichten die oft mehr oder weniger oder gar überhaupt nicht wichtig sind. Heute war das anders: Noch vor dem Frühstück gab es wunderhübsch gesungene Glückwünsche via Whatsapp und der Göttergatte hat mich sogar mit einem Videofilmchen mit brennenden Kerzen und Gesang überrascht! Das war was Neues für mich, mein eigenes kleines Geburtstagsvideo, …

Tag 3 von 42 – Delphine = Glück

Hey hallo, das heutige Kurzposting zeigt ein paar Photos die ich bei einer Bootstour hier in East London aufgenommen habe. An dem Tag hat das Meer gebrodelt vor Delphinen, es war die reine Freude. Manchmal sieht man auch Wale, immer Vögel, es gibt so viel Leben in, auf und über diesem sagenhaft blauen Meer. An einem Sonnentag auf so einem Boot zu sein ist ein Erlebnis das Glück in meiner Seele hinterlässt. Echtes, pures, pralles Glück. Wer mehr über die Touren wissen oder gleich eine buchen will der ruft +27 82 938 6275 an. Und wer einen deutschsprachigen Ansprechpartner sucht der kann unter dieser Telefonnummer nach Kathinka fragen. Auf Facebook findet ihr die Organisatoren der regelmäßig stattfindenden Bootstouren unter: Southern Cross Cruises. Und hier bei Imonti Tours auf Facebook noch mehr Photos und ein Delphinvideo von gestern. Hachz. Ich will Meeeeer!  

Tag 2 von 42 – Spartipp für Schwaben und andere Südafrikaner

Schon am Ende der ungefähr dreistündigen Reise von East London zum Kariega Game Reserve haben uns die Vervet Monkeys gezeigt das wir bald ankommen: Sie spielen am Straßenrand fangen und turnen putzig auf den Leitplanken herum. Ich als Fahrerin durfte darüber weder all zu sehr ins Entzücken verfallen noch Fotografieren. Nicht schön. Zum Glück konnte ich das im Kariega nachholen, als wir bei einer abendlichen Tour diesem Schätzchen hier begegnet sind.       Mehr Infos zu den Vervet Monkeys und ein Video (Babyaffe, Babyaffe!) hier. Ein wichtiger Tipp für Expats: Da ihr in Südafrika lebt geltet ihr im Kariega als Residents und zahlt außerhalb der Hauptsaison massiv reduzierte Preise. Deshalb: Unbedingt nach dem Residential price fragen und die Tatsache das ihr in Südafrika lebt mit Hilfe eures Visums nachweisen, dann läuft das. Um euch eine Größenordung zu nennen, genaueres müsst ihr selber erfragen: Wir haben während der Nebensaison (die ist immer von Mai – September) 1500 statt 3000 Rand pro Tag und Person gezahlt. 1500 Rand sind ungefähr 100 € pro Tag. Das klang für …

Die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest

Ich glaube das Hirn macht mit Umzügen ähnliches wie mit dem Kinder kriegen: Verdrängen wie dolle es in Wirklichkeit weh tut. Und wenn man sich dann erst einmal auf den Spaß eingelassen hat, dann muss man da ja sowieso durch. Hilft ja nix. Mein neues Baby ist eine Wohnung in einer Doppelhaushälfte in einem Mauer- und Elektrodraht umzäunten Komplex in Beacon Bay. Dort ist es deutlich hübscher als es jetzt klingt. Der Umzug dahin wurde nicht nur von helfenden Freunden und Kollegen begleitet, sondern auch von meiner mehrwöchigen Dauergrippe, kranken Teenies, Internet- und Stromausfällen und dem seit Wochen andauernden An- und Abtransport meiner gerade eben angeschafften, neuen! Elektrogeräte. „Du bist Deutsch, du musst Bosch kaufen“, hat der Verkäufer gesagt. „Deutsche wollen Dinge kaufen die funktionieren.“ Der zweite Teil des Satzes hätte mich misstrauisch machen sollen. „Ich lebe seit zwei Jahren hier, warum soll ich teuer Bosch kaufen, ich kann das südafrikanische Produkt nehmen“, habe ich gesagt. Wahscheinlich kann man, aber ganz bestimmt nicht wenn man in der unteren Preisklasse schaut und tatsächlich erwartet das Neuware …

Eins, zwei, drei, oder besser: Ganz viele Mandela Days!

Das fand ich heute schwierig: Wegen Umzug und Kränkelei keine Zeit zu haben meinen 67-minütigen Beitrag zum Mandela Day zu leisten. Gerade eben erst habe ich gelernt, dass Mandela Day nicht nur in Südafrika ein Ding ist. Laut Tante Wikidepia ist es „…ein Gedenktag, der auf Initiative der Vereinten Nationen durch deren Vollversammlung am 10. November 2009 deklariert wurde und zum humanitären Verhalten anregen soll. Der Gedenktag wird seit 2010 am 18. Juli jährlich begangen, dem Geburtstag des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela (1918–2013).“ In Deutschland habe ich davon noch nie etwas gehört, hier in Südafrika dafür den ganzen Tag: Freunde fragen mich: Was hast DU für den Mandela Day gemacht? Das Radio berichtet von Aktionen in Cape Town bei denen zehntausende Menschen Essensdosen spenden, die später an Obdachlose ausgegeben werden. Vorher wird jede einzelne Dose farbcodiert und mit den farbigen Dosen Nelson Mandelas Gesicht kreiert. Krass, was für ein Bild. Im Freedom Park in Pretoria werden 67 Gedichte verlesen, die sich mit der Geschichte und der aktuellen Lage Südafrikas beschäftigen. In East London werden Schulgärten von underprivileged Schulen …

Wenn eine einen Umzug tut…Gereist wird bald wieder.

With a little help from my friends! Ganz supertoll und immer gut gebrauchen kann man: Einen Blog neu zu starten und dann ungefähr zeitgleich umzuziehen. Einen vier-Personen-and-a-naughty-dog-Haushalt. In Südafrika. Und dann direkt einfach mal krank werden, mittendrin. Just days before der Welt allerbeste Schwiegermutter ein Mal in vielen Jahren zu Besuch nach East London kommt. Kann ich. Nixdestoweniger, wir tun es: We are moving! With a little help from our friends. Ich habe weder Judith noch Conny beim Kartons organisieren noch Nita und Bernhard beim Zeug tragen abgelichtet. Hier jetzt ein dickes Danke an die spontanen Helfer und auch an die, die einfach angeboten haben zu helfen, obwohl man sich kaum kennt. Das fühlt sich echt guuut an! In Ermangelung von Umzugshelferfotos gibt es jetzt dieses Foto von Mother’s Litle Helpern. Nehmt ihr nicht persönlich, ne? Mothers little helper, die Homegrown Edition Kleiner Tipp, ganz umsonst und für Eltern und solche die es werden wollen: Es lohnt sich die Kids 10 bis 15 Jahre groß zu füttern. Eines Tages zahlt sich das dann aus. Right …

About You, Me and the Sea

Herzlich willkommen zu meinem Reiseblog Just Sea With Me aus Südafrika! Mein Name ist Kathrin Wischnath, ich bin Kulturwissenschaftlerin aus Bremen. Seit 2015 lebe ich mit meinem Mann Uli, unseren beiden Teenagern und Hund Scooper in East London, Südafrika. Die Lieblingsjobs in meinem bisherigen Leben waren PR Managerin, Journalistin, Autorin, Apfelsaftmosterin und Käserin. Mein Lieblingsjob in Südafrika ist Reisebloggerin. Für die nähere Zukunft hoffe ich auch noch auf den Titel GoProGranny. Am älter werden arbeite ich selbst, aber falls in deinem Keller noch eine unbenutzte Actioncam herum liegt: Just Send It To Me! Bis du sie findest tippe ich weiter und sammle auf Just Sea With Me Informationen die dir helfen, wenn du als Expat nach East London ziehst oder eine Südafrikareise planst. Vielleicht willst du auch einfach nur mitlesen und dich deinem Fern- und Seeweh hingeben? In jedem Fall bist du hier: Herzlich Willkommen! Zuhause in East London, Südafrika: Als ich 2014 zum ersten Mal mit meinem Mann in East London ankam* wollte ich hier ganz schnell wieder weg. Cape Town, das war mein Südafrika: Weltbekanntes Design, florierendes Nachtleben, …